PirellaCa. 1988 hatten wir das erste mal den Gedanken an eine Zucht.

Pirella, unsere Mischlings-Hündin, erwartete Welpen. Eigentlich war das nicht so geplant. Die kleinen Hundli bereiteten uns so viel Freude, dass wir uns überlegten eine Hundezucht zu gründen. Es stellte sich dann als recht schwierig heraus, ein gutes Plätzli für diese Mischlings-Hunde zu finden. Der Gedanke an eine Zucht wurde wieder zurückgestellt. Hin und wieder passierte es und Pirella erwartete wieder Welpen. Jedesmal waren wir ganz erfreut über die kleinen Hunde.

Etwa 1998 sahen wir ein Inserat in der Zeitung. Ein 10 Jahre alter Hund suchte ein Plätzli, um dort seinen Lebensabend zu verbringen. Bei uns gab es Platz genug und eben: wir lieben Hunde. Cary - eine kugelrunde Beagle- Hündin - zog bei uns ein. Trotz ihrer 10 Jahre hat sie sich sofort an diese neue Situation gewöhnt und sich wunderbar bei uns eingelebt. Und wir kamen dank Cary auf den Geschmack, dass Beagles doch wunderbare Hunde sind.  

Nun waren wir uns sicher: Beagles wollten wir züchten. Diese Hunde sind so ruhig und brav!! Die Züchterin von Cary hat uns bei diesem Gedanken sehr unterstützt. Beaglezüchter gebe es sowieso nicht zu viele.

Wir bestellten also eine Zuchthündin. Unsere Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt. Das Warten dauerte ewig! Nach ca. 2 Jahren dann endlich der Anruf: “Frau Küng, ich habe eine Hündin für sie!“ Nun konnten wir aber wirklich nicht mehr lange warten. Schon nach zwei Wochen fuhren wir nach Zürich, um unsere kleine Welpenhündin anzusehen. Sie war noch ganz klein, aber richtig süss! Ein Name mit V sollte sie erhalten. Wir haben lange beraten, beschlossen und wieder verworfen . Endlich die gute Idee: VESNA ist ein ukrainischer Name und bedeutet Frühling ! Der Name gefiel auch der Züchterin. So wurde es im Stammbuch eingetragen !

Mit 10 Wochen durften wir Vesna abholen.

Das war nun aber gar nicht so, wie wir dies erwartet haben. Unsere nun schon 12 Jahre alte Cary musste sich erneut umgewöhnen. Mit Vesna tobte ein richtiger Frühlingssturm durch unser Haus. Nun war Hundeerziehung angesagt. Das war gar nicht so einfach. Um ehrlich zu sein: bei mir war es fast eher ein Verziehen als ein Erziehen.
Mit einem Jahr konnten wir unsere Hündin röntgen lassen. Beagles haben auch Hüftprobleme, deshalb sind nur Hunde mit A, B oder C-Bewertungen zur Zucht zugelassen. Wir hatten wieder Glück. Nun kam noch die letzte Hürde. An einem schönen Herbsttag fuhren wir am Morgen um sieben Uhr nach Zürich. Zusammen mit etwa 20 weiteren Beagles wurde unsere Vesna angeschaut, im Wesen geprüft, (ist sie lieb ? Hat sie nicht sofort Angst ? Rennt sie nicht weg, wenn geschossen wird ? etc.). Nachmittags um drei fuhren wir wieder nach Hause mit der Gewissheit: unsere Vesna ist eine Zuchthündin !

Der nächste Schritt war, einen Zwingernamen für die Stammbuchverwaltung zu finden. Fünf Namen, welche  alle etwas mit Winon, Gunzwil oder Beromünster zu tun hatten, wurden abgelehnt. Diese oder sehr ähnliche Namen waren weltweit schon geschützt. Beim zweiten Anlauf schrieb ich alles Namen auf, welche ich aus der Ukraine kannte. Of Aluschta wurde nun akzeptiert. Das bedeutet übersetzt etwa: Aus der leuchtenden Stadt (LUZERN).

Kurz vor ihrem zweiten Geburtstag war es dann soweit: Vesna bekam ihre ersten Welpen. Den ersten Wurf nennt man A-Wurf. Also gab es einen Aaron, einen Aramis, eine Astra, eine Allegra und eine Alpha. Jetzt hatten wir endlich, was wir schon so lange wollten. Die ganze Familie freute sich riesig über den Hundenachwuchs. Wir hatten in der darauffolgenden Zeit sehr viel Besuch. Eigentlich wollten alle nur die Hundli sehen. Natürlich ist Hunde züchten nicht nur immer eine schöne Beschäftigung. Da muss auch sehr viel geputzt und gewaschen werden. Aber alles in allem war es nur schön!

Viel zu schnell waren die Hundli 10 Wochen alt. Die neuen Besitzer kamen nach und nach ihre Welpen abholen. Tränen gab es nicht. Wir wussten ja schon, als die Hunde geboren wurden, dass wir diese wieder hergeben müssen ! Ich hatte auch das beruhigende Gefühl, die neuen Hundebesitzer gut ausgelesen zu haben.

In der Zwischenzeit tobte immer mal wieder ein kleines Beagle-Hundemädchen durch unser Haus, mit welchem wir dann - sobald es erwachsen war - unsere Zucht vergrössert haben. Unseren Zuchthündinnen haben schon etliche Würfe grossgezogen - sie haben es jeweils sehr gut gemacht und für alle Welpen denke ich, haben wir sehr gute Plätze gefunden.

Wir mussten leider auch schon von Cary und Vesna Abschied nehmen.

Wenn nun alles gut läuft, erwarten wir auch dieses Jahr wieder Welpen. Falls Ihr Lust habt, fragt doch einfach nach. Wir freuen uns, wenn wir unsere Beagles zeigen dürfen .


 

Die Menschenfamilie von Aluschta stellt sich vor !

Wir sind eine Bauernfamilie im ursprünglichen Sinn mit vier Kindern. Auch meine Eltern leben hier mit uns auf dem Betrieb.

Beginnen wir mit ihnen.

Peter (1927) und Marie (1936) Lisibach-Muff (Grossi und Götti)
Im Jahre 1957 haben sie geheiratet. Meine Mutter kam damals hier auf unseren Hof zu Schwiegereltern, vielen Geschwistern vom Grossvater und zu Schwägerin und Schwager. Alle 10 auf dem Hof lebenden Personen hatten ihre Aufgabe. So hatten sie alle auch schnell ihre Arbeit zugeteilt.

Meine Eltern zogen uns vier Töchter gross. Heidy die Jüngste, Pia und Käthy die beiden Mittleren und mich. Wir hatten eine sensationelle Jugend. So wie wir die geniessen konnten, sollten alle Kinder die Möglichkeit haben aufzuwachsen. Das Leben wäre für alle ausgefüllter und einfacher. Wir mussten selbstverständlich mithelfen, aber wir hatten auch die Möglichkeit im Wald, im Stall oder wo auch immer zu spielen und toben!

Das viele körperliche Arbeiten von früher geht meinen Eltern richtig nach. Jeden Tag sieht man sie irgendwo etwas putzen, aufräumen oder sonst helfen.
In der Zwischenzeit sind sie Rentner geworden. Sie verbringen ihre Tage mit Freunden beim Jassen oder machen kleinere oder grössere Ausflüge. Bevor sie aber etwas unternehmen fragen sie immer: Gibt es Arbeit oder können wir gehen?
Wenn wir nicht zu Hause sind, hüten sie unsere Tiere, und früher kamen natürlich auch unsere Kinder in diesen Genuss.

Unsere Kinder

 
Jolanda, Stefan, Petra und Martin
sind schon erwachsen und ausgezogen. Beide Töchter sind schon Mamas.

 

Jetzt zu "meiner besseren Hälfte" Josef Küng (geb. 18.7.1957)
Im Frühling 1983 kam er auf unseren Hof, weil wir zwei Jahre zuvor geheiratet hatten.

Als Diplomierter Landwirt beschäftigt er sich mit Schweinen und Ackerbau, dazwischen fährt er Teilzeit Bus, wie Jolanda, bei der Auto AG Rothenburg. Sollte es ihm trotzdem einmal langweilig sein, weiss er ganz sicher etwas zu bauen. Unser Hundehaus ist ja in der Zwischenzeit fertig, und sein momentanes Projekt in Sachen "Bauen" ist der Umbau des "Blatterhauses" in Turtmann im Wallis, welches er quasi zu seinem 50. Geburtstag geschenkt bekam. www.altesturtmann.ch

Sepp betreibt leidenschaftlich die Jagd, wandert sehr gerne und ist zudem oftmals am Sonntag bei gutem Wetter schon in aller Frühe mit dem Motorrad über alle Berge verschwunden.

Ein weiteres Hobby von ihm wäre Reisen hinter den ehemaligen eisernen Vorhang. Leider fehlt dazu aber manchmal die Zeit.

 

 

Und das bin ich selbst (vor ca. 10 Jahren :o))

Seit meiner Geburt am 17. August 1960 lebte ich mit 2 Jahren Unterbruch immer auf diesem Hof.

Da ich "nur" 3 Schwestern habe, hatten mein Mann Sepp und ich die Möglichkeit diesen Betrieb zu übernehmen. Ich wollte eigentlich nie Bäuerin werden, für meinen Mann kam jedoch etwas anderes nicht in Frage. Was die Liebe so alles bewirkt... Die ganze Ausbildung bis und mit dem Bäuerinnen-Diplom habe ich dann aber doch absolviert. Eine Lehrtochter bildete ich bis heute jedoch nie aus. Meine Mutter hat mich immer so gut unterstützt, dass dies für mich die einfachste und beste Lösung war. So wurde ich Bäuerin - aber wie ich immer sage: "in Gottes Namen Bäuerin". Das heisst, ich mache vor allem da mit, wo es mir Freude bereitet :o))

Hunde waren schon immer eine grosse Liebe von mir. Nun habe ich mein grosses Hobby gefunden. Mit Beagles - für mich den besten Hunden, die man sich denken kann - verbringe ich meine Tage auf dem Hof. Ein Leben ohne sie könnte ich mir nicht mehr vorstellen. Ich liebe auch fast alles, was zur Zucht dazu gehört. Wir haben ein offenes Haus und freuen uns über Besuche. Bitte aber vorher anmelden!

Ausstellungen sind bis zur Zeit (März 2010) überhaupt nicht mein Ding, obwohl ich nur schöne Hunde habe!

Ich freue mich, wenn ich Ihr Vertrauen gewinnen kann und Sie sich entschliessen können, von mir und meiner Zucht einen Beaglewelpen in Ihre Familie zu holen.
Sie dürfen sich aber auch gerne einfach für eine "Fragestunde" mit Hundekuscheln anmelden. Es ist ganz wichtig, dass die neuen Beaglefamilien wissen, was sie nach dem Kauf des Welpens an der Leine führen!
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Ihre Cornelia Küng

 

Cornelia Küng-Lisibach
Winon
6215 Beromünster

jo.kueng@bluewin.ch

Telefon 041 930 20 05
Telefax 041 931 00 74


Am Rande bemerkt: Natürlich habe ich mir auch überlegt, ob es sinnvoll ist, Hunde zu züchten, da es in unseren Tierheimen schon so viele herrenlose Tiere gibt. Die Käufer meiner Beagles wollen aber auf keinen Fall eine andere Rasse haben. Sie warten oft mehr als zwei Jahre auf ihren Welpen. Wenn schon Beagles gekauft werden, sollen diese doch in einer Familie, nicht aber auf einer Tierfarm aufwachsen.
Oftmals sind importierte Hunde aus dem Osten nicht gesund und nicht geimpft!
Wir bemühen uns alle Hunde mit einer guten Gesundheit und einem angepasstem Wesen zu züchten. Zudem kennen die Welpen Katzen, getrauen sich im Auto zu fahren, haben schon gehört wie ein Staubsauger tönt und vor allem haben sie schon sehr viele Erwachsene und Kinder kennen gelernt
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